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Smart TV boomt!

Was ist Smart-TV und wer sind wichtige Player auf dem Markt? Das erfahren Sie hier….

TV und Internet wächst nun auch in der Realität zusammen: Das Thema „Hybrid-Fernsehen“ hat seit  seinem Start in 2010 - und in 2012 noch einmal verstärkt -  rasant an Fahrt aufgenommen hat  und sich nun begrifflich als „Smart TV“ oder „Connected TV“ fest etabliert hat. „Hybride“ TV-Geräte erfreuen wachsender Beliebtheit, die Mehrheit der heute verkauften TV Geräte hat bereits eine Internetoption - drahtlos natürlich. Wie der Name sagt, bieten Hybrid-Fernseher zweierlei: Sie bringen sowohl das klassische, lineare Fernsehprogramm als auch non-lineare Angebote aus dem Internet auf den Bildschirm in das heimische Wohnzimmer.

Vorteile für Zuschauer und Unternehmen

Für den Zuschauer bietet Smart TV individuelle, interessensbezogene Inhalte in fernsehoptimierter Darstellungsweise und ist damit deutlich benutzerfreundlicher als der klassische Teletext. Unternehmen und Anbieter von Inhalten wiederum profitieren von den neuen TV-Geräten, weil sie ihre Marken und ihr Angebot attraktiv auf dem Massenmedium TV präsentieren können und sich ihnen völlig neue Kommunikations- und Vermarktungsmöglichkeiten eröffnen – ohne dafür Werbezeiten zu bezahlen wie im konventionellen Werbefernsehen.

Apps erobern den Fernseher

Die Inhalte werden dabei meist über die von Smartphone und Tablets bekannten „Apps“ abgebildet und sind über die TV-Fernbedienung erreichbar. Alle TV-Geräte-Hersteller bieten heutzutage Hybrid-Fernseher an. Dabei entwickeln die Hersteller derzeit unterschiedliche Portale mit individuellen Oberflächen. Das macht es für den Konsumenten bei der Orientierung und Kaufentscheidung nicht immer einfach. Auch Unternehmen und Content Provider, die Inhalte als TV App auf den Bildschirm bringen möchten, sehen sich einigen Herausforderungen gegenüber. Sie müssen zunächst jeweils individuelle technologische Lösungen für die unterschiedlichen Plattformen entwickeln lassen. Intern ist dies oftmals ressourcenmäßig schwer umzusetzen, und nicht jeder Dienstleister ist aktuell technologisch in der Lage, Lösungen für alle Portale anzubieten. MEKmedia hat eine Single-Source-Konzeption entwickelt, so dass nur noch eine Basis- TV App produziert wird, und individuelle Justierungen sich auf einen minimalen Aufwand reduzieren.
Die Inhalte der TV-Apps sind vielfältig: Sie reichen von Social Media Anwendungen wie Facebook, Twitter und YouTube über Wetterbericht und TV-Programm bis hin zu Sportangeboten, Online Shops und Unternehmenspräsentationen. Inzwischen sind die ersten Transaktionsanbieter in den Startlöchern, denn sie haben alle Voraussetzungen, auch den TV Screen für ihren Direktverkauf wie im Internet im eCommerce einzusetzen.

Verbreitung von Smart TV in Deutschland: Drei Viertel aller Verbraucher nutzen TVApps

Smart-TVs verbreiten sich in Deutschlands Haushalten so schnell wie kaum eine andere neue Geräteart. Jeder fünfte Fernseher in deutschen Haushalten (21 Prozent), der als Hauptgerät genutzt wird, war im Mai 2012 bereits internetfähig, so der Elektronikfachverband ZVEI. Bis zum Jahresende 2012 werden laut ZVEI rund 30 Prozent der deutschen Haushalte mit Smart TVs ausgestattet sein. Der Fachverband BITKOM prognostiziert für 2013 einen um 22 Prozent steigenden Absatz der Smart TV-Geräte auf 6,2 Millionen. Der Zugang zu Online-Inhalten spielt laut BITKOM auch auf Fernsehern eine immer größere Rolle. Rund jeder dritte Bundesbürger hat sein TV-Gerät direkt oder über ein Zusatzgerät mit dem Internet verbunden. Direkt gehen 12 Prozent aller Deutschen mit ihrem Fernseher ins Netz. Durch Zusatzgeräte können aber auch alle anderen TV-Geräte auf Online-Inhalte zugreifen. 8 Prozent der Deutschen nutzen hierfür einen internetfähigen Blu-ray-Player, 5 Prozent den Online-Zugang ihrer Spielkonsole.

Insgesamt nutzen drei Viertel aller Verbraucher, die ihren Fernseher ans Web angeschlossen haben, die angebotenen Online-Inhalte aktiv. Am beliebtesten sind dabei kostenlose Musikangebote. Dazu gehören etwa personalisiertes Musikfernsehen, Internetradio oder Streamingdienste.

 

 

Quelle:

BITKOM-Präsentation Unterhaltungselektronik-Trends 2013

 

Den deutschen Markt teilen derzeit nahezu vollständig die Hersteller Samsung, Philips, LG, Sony, Panasonic, Sharp und Loewe unter sich auf. Sie alle bieten internetfähige TV-Geräte und haben ihre eigenen Smart TV Portale. Dazu zählt seit kurzem auch Google TV, und auch Apple TV wird ein künftiger Player im Smart-TV sein. Auch Grundig, Technisat, B&O und viele andere Unternehmen sind inzwischen in den neuen Fernsehmarkt eingestiegen. Innovatoren wie Videoweb haben bereits frühzeitig den Trend erkannt und spezielle Player entwickelt, die das Fernsehen mit dem Internet verbinden. Und Media Broadcast, die Telekom mit T-Entertain wie auch Unity Media und KDG – und  neuerdings sogar IKEA – nutzen die neue Technik für Zusatzfunktionen und neue Angebote für den Zuschauer zu Hause im Wohnzimmer. 

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